Ausgezeichnete Arbeitswelt: E.ONHauptquartier im BOB.Hannover am Fischerhof gewinnt ICONIC Award 2026

von textschwester

Ausgezeichnete Arbeitswelt: E.ONHauptquartier im BOB.Hannover am Fischerhof gewinnt ICONIC Award 2026

Der E.ON Fischerhof in Hannover ist Gewinner des ICONIC AWARD 2026 in der Kategorie „Workplace“. Ausgezeichnet wird das Interior-Konzept einer neuen Arbeitswelt, die vier E.ON-Gesellschaften und insgesamt 820 Mitarbeitende an einem gemeinsamen Standort zusammenbringt. Auf rund 10.000 Quadratmetern bietet sie 460 flexibel nutzbare Arbeitsplätze, unterschiedliche Arbeitsbereiche und gemeinschaftliche Social Hubs. Die Jury würdigt insbesondere das Zusammenspiel dieser vielfältigen Nutzungsmöglichkeiten mit einer Gestaltung, die dem Standort eine eigene Identität gibt.

Die Basis dafür bildet der energieeffiziente Neubau der BOB AG, dessen Architektur von agsta Architekten aus Hannover stammt. Mit PreussenElektra als größtem Nutzer, E.ON Digital Technologies, Energie Pensionsmanagement und  E.ON Grid Solutions haben vier E.ON-Gesellschaften einen Großteil des Gebäudes bezogen.

„Vier Gesellschaften an einem neuen Standort zusammenzubringen, war für uns auch gestalterisch eine besondere Aufgabe. Wir wollten einen gemeinsamen Rahmen schaffen, in dem sich die Mitarbeitenden wiederfinden und gleichzeitig eine neue Form des Miteinanders entstehen kann. Der ICONIC AWARD ist eine schöne Anerkennung für das, was wir hier gemeinsam auf den Weg gebracht haben“, sagt Dorothee von Posadowsky, E.ON.

Diese Idee prägt die Gestaltung über die einzelnen Arbeitsbereiche hinaus. Das von Dorothee von Posadowsky entwickelte Interior-Konzept greift mit einem warmen Rotton die charakteristische Klinkerfassade auf und stellt zugleich den Bezug zur Markenwelt von E.ON her. Umgesetzt wurde das Projekt mit Innenarchitektin Johanna Dumitru von thinc. Das Konzept zeichnet sich durch individuell entwickelte Einbauten, Grafiken und Icons rund um Energie und Elektrizität aus. Zitate aus Wissenschaft, Wirtschaft, Politik und Kunst geben einzelnen Räumen zusätzliche Identität und unterstützen zugleich die Orientierung.

Ein weiterer prägender Bestandteil sind die gemeinschaftlich genutzten Bereiche. Bistro und Innenhof, Work Café und Terrasse, Marketplace sowie der neu konzipierte Konferenzbereich schaffen verschiedene Möglichkeiten für Begegnung und Zusammenarbeit. Auf den Etagen ergänzen offene Küchen, Meeting- und Workshopräume sowie Rückzugsbereiche die Arbeitsplätze.

Damit treffen am Fischerhof zwei Konzepte aufeinander, die unterschiedliche Aspekte eines modernen Bürostandorts adressieren. „Für uns endet die Qualität eines Bürogebäudes nicht bei einem niedrigen Energieverbrauch. Entscheidend ist, dass die Immobilie langfristig funktioniert und den Unternehmen einen guten Rahmen für ihre Arbeitswelt bietet. Am Fischerhof lässt sich sehr gut sehen, wie beides zusammenspielen kann“, sagt Dr. Guido Knott, Vorsitzender der Geschäftsführung der PreussenElektra GmbH.

Die Preisverleihung der ICONIC AWARDS fand am 6. Oktober in München und damit parallel zur EXPO REAL statt. Dort stellten Dorothee von Posadowsky und Dr. Bernhard Frohn, Vorstand BOB AG, den Fischerhof auch bei einem Talk am Stand der Stadt Hannover vor. Eine weitere Anerkennung zeichnet sich bereits ab: Das Projekt ist für den Best Workspaces Award 2027 des Callwey Verlags nominiert, der international realisierte Arbeitswelten aus Architektur und Innenarchitektur auszeichnet.

© Schlüterbusch Media

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